ISLAM IST

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Vom Stammtisch zur Gründung eines muslimischen Vereins – mit Eren Güvercin, Journalist

Vom Stammtisch zur Gründung eines muslimischen Vereins – mit Eren Güvercin, Journalist

Eren Güvercin ist freier Journalist und engagiert sich in der Alhambra Gesellschaft, ein muslimischer Verein, der insbesondere jungen Muslim*innen ein breites Angebot im Bereich der politischen Bildung und der Kunst und Kultur bieten möchte, aber weder Gottesdienste veranstaltet noch Moscheen unterhält.

Islam-ist sprach mit Eren Güvercin darüber, wie aus einem kleinen Stammtisch die Idee eines Vereins wurde.

Ramadan-Lockdown & Corona-Instrumentalisierung durch Dschihadisten – Martin Zabel, Islamwissenschaftler

Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen, von denen auch Moscheen besonders während des Lockdowns betroffen waren. Der Islamwissenschaftler Martin Zabel blickt in unserem Podcast darauf, wie Moscheen und Verbände mit den drastischen Einschränkungen umgegangen sind und was Corona für den Ramadan bedeutet hat.

Außerdem geht es um dschihadistische Propaganda im Kontext von Covid-19, welche Verschwörungen von der Szene bedient werden und wie man deren Inhalte und Narrative erkennen kann.

Hinweis: Auch unser Podcast wurde während der Corona-Pandemie und deshalb nicht in einem Studio mit professioneller Technik aufgenommen. Entschuldigt deshalb, dass die Tonqualität etwas darunter gelitten hat.

Dialog zwischen Religionen – mit Osman Örs und Esther Hirsch, „House of One“

Osman Örs und Esther Hirsch haben in Berlin etwas Einmaliges mitinitiiert: das sogenannte „House of One“, ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden. Seit 2019 wird es gebaut, aber Örs und Hirsch vermitteln bereits wesentlich länger zwischen Religionen.

In dieser Folge erzählen Örs und Hirsch, wie sie zum interreligiösen Dialog kamen und wie sie mit vermeintlichen Vorurteilen und Ängsten zwischen Religionen und Kulturen umgehen.

Karriere mit Hijab – mit Merve Kayikci, Journalistin

Im deutschsprachigen Journalismus gibt es vergleichsweise wenige Personen mit Migrationshintergrund, in Redaktionen spiegelt sich kaum die Realität der deutschen Gesellschaft wieder. Ist das in anderen Ländern auch so?

Merve Kayikci, Journalistin und Bloggerin in Hamburg, zählt zu den bekanntesten muslimischen Journalistinnen Deutschlands. Sie erzählt, wie sie zum Journalismus kam und wie sie mit ihren Texten und Podcasts versucht, Stereotype zu überwinden.

Rassismus & Antisemitismus – mit Dennis Sadiq Kirschbaum, Aktivist

Wie lebt es sich als Konvertit mit muslimischen Glauben und jüdischem Nachnamen in Deutschland? Welche Diskriminierungen erlebt man – und welche Formen der Solidarität? Wie gibt man diese Erfahrungen weiter?

Dennis Sadiq Kirschbaum, interreligiöser Aktivist und Antirassimus-Trainer, hat verschiedenste Formen von Rassimus und Diskriminierung persönlich erlebt. Auch deshalb setzt er sich gegen jede Form von Diskriminierung ein: in Klassenzimmern, bei Workshops, auf der Straße, im Netz.

Entfremdung & Sinnsuche – mit Tarek El-Sourani, Autor

Viele Muslimas und Muslime in Deutschland fühlen sich entfremdet von der Mehrheitsgesellschaft. Was lässt sich dagegen tun?

Tarek El-Sourani, Islamwissenschaftler und Autor in Berlin, spricht darüber, wie er Zugehörigkeit zur Gesellschaft entwickelt hat. Er sagt: Zuerst sind dafür immer zwei Seiten notwendig.

Im Podcast erzählt er zudem, was ihm konkret geholfen hat, Entfremdung zu überwinden.

Corona-Verschwörungen – mit Martin Zabel, Islamwissenschaftler

Rund um das Thema Corona gibt es verschiedenste Mythen und Verschwörungstheorien. Teils sind diese leicht zu widerlegen, andere halten sich hingegen seit Wochen beständig.

Martin Zabel, Islamwissenschaftler und Arabist, beschäftigt sich seit Jahren mit Verschwörungen besonders im islamistischen sowie rechten Spektrum.

Im Podcast erzählt er, welche Corona-Verschwörungen es über und unter Muslim*innen gibt und wie man sich generell wappnet, um solchen nicht auf den Leim zu gehen.

Hinweis: Auch unser Podcast wurde während der Corona-Pandemie und deshalb nicht in einem Studio mit professionelle Technik aufgenommen. Entschuldigt deshalb, dass die Tonqualität etwas darunter gelitten hat.